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Geschichte des Goldabbaus

Die schöne Farbe, der Glanz, die lange Beständigkeit und einfache Verarbeitung haben aus Gold schon in grauer Vorzeit ein sehr begehrtes Metall gemacht, aus dem vor allem Schmuck hergestellt wurde. Beweise dafür werden immer wieder bei archäologischen Ausgrabungen gefunden, wo schöne, unglaublich kunstvolle Schmuckstücke vergangener Zivilisationen auftauchen. Eben wegen seiner einzigartigen Farbe und seines Glanzes hat man in vielen Kulturen Gold als Symbol der Sonne angesehen; im alten Ägypten hat man es sogar mit dem Sonnengott Ra direkt in Verbindung gebracht. Daher kann man annehmen, dass deswegen auch das Goldsymbol in der Alchemie ein prähistorisches Sonnensymbol (also ein runder Kreis mit einem Punkt darin) ist. Als „göttliches Metall“ war Gold ein Werkstoff, aus dem viele Religionsgemeinschaften weltweit Ebenbilder ihrer Götter oder gar Götterstatuen erschafften. 

Auch im weltlichen Bereich vieler Gesellschaften wurde Gold verwendet; es wurde als Kopf-, Hals- und Hand/Armschmuck von Adeligen und dem Bürgertum getragen. Die Reichen konnten es sich sogar erlauben, Goldfasern in ihre Kleidungsstücke einnähen zu lassen oder aus Gold gefertigte Alltagsgegenstände zu besitzen. Die edlen Eigenschaften von Gold wurden auch in Kunst und Architektur geschätzt; so verfeinerte man Statuen mit Goldelementen oder verwendete Gold zur Errichtung von Dächern (vor allem bei Tempeln). Heutzutage wird Gold in vielen Bereichen als Werkstoff genutzt, vor allem in der Elektrotechnik und Elektronik.

Soweit wir wissen nutzten Menschen Gold erstmals bewusst vor ca. 6000 Jahren im nord-östlichen Afrika. Anfangs nutzte man Gold, dass auf der Erdoberfläche zu finden war. Erst viel später fiel den Menschen auf, dass es in der Wüste unterirdisch gelegene, goldträchtige Quarzerze gibt. So wurden hierauf Bergwerke errichtet; 45 sind bis jetzt archäologisch nachgewiesen worden, in der Zeit des Alten Reiches (ca. 2686-2181 v. Chr.) wurde aus ihnen an die 850 Tonnen Gold gefördert. Die Blütezeit der Goldförderung fällt jedoch in die Zeit des Neuen Reiches (1567 – 1085 v. Chr.), insbesondere in die Regierungszeit Pharaos Totmes III. und seiner Nachfolger. Damals holte man das Gold vor allem aus Bergwerken, die in der Nubischen Wüste lagen. Man schätzt, dass dort jährlich an die 25 Tonnen Gold gefördert wurden (allein im Grab Tut-Anch-Amuns fand man 40 Tonnen Gold).

Die legendären Schätze der Inkas und das geheimnisumwobene El Dorado stellen ein eigenes Kapitel in der Geschichte des Goldabbaus dar. Nicht minder bedeutend ist das „Goldfieber“, das im 19. Jhdt. Kalifornien und Alaska erfasste. Zur gleichen Zeit fand man auch Gold in Australien, wo der größte gefundene Goldbrocken 96 kg wog. Ebenfalls in Russland blühte im 19. Jhdt. der Goldabbau auf. Zunächst wurde Gold im Ural-Gebirge (der schwerste dort gefundene Goldbrocken wog stolze 36 kg), später dann in Sibirien abgebaut. Man nimmt an, dass das zaristische Russland 3000 Tonnen Gold aus seinen Vorkommen abgebaut hat.

In Europa wurde Gold vor allem auf Zypern, in Griechenland und im Balkan-Gebirge gewonnen. Die ältesten europäischen Goldmünzen stammen aus Griechenland; man stellte sie auf Thasos ca. 550 v. Chr. her. Zu der Zeit als die minoische Kultur aufblühte wurde Gold auch in den Karpaten gefördert (Siebenbürgen, Slowakei etc.). Die ältesten, europäischen Goldabbauspuren stammen jedoch aus den Alpen, wo in den Zentralalpen (Hohe Tauern) auf einer Höhe von 2400 m Steinzeitmenschen das Edelmetall bereits ca. 2000 v. Chr. abbauten. Im gleichen Zeitraum wurde Gold ebenfalls auf der Iberischen Halbinsel gewonnen.

Ein wichtiges europäisches Goldabbaugebiet war Schlesien, wo sich die ersten Goldsucher bereits vor 4000 Jahren niedergelassen haben sollen. Im Mittelalter gewann man Gold aus Lagern, die auf der Erdoberfläche vorhanden waren und sich bei Złotoryja, Lwówek Śląski, Legnica, Mikołajów und Wądroże Wielkie befanden; auch im Talkessel Kotlina Jeleniogórska (Hirschberger Talkessel) fand man Gold an der Erdoberfläche (bei Złoty Potok, Złotucha, Złote Jamy). Wir wissen bis heute nicht viel über den Goldabbau im Gebirge Góry Sowie (Eulengebirge). Von besonderer Bedeutung war jedoch der Goldabbau in Złoty Stok (Reichenstein), einer Stadt am Rande des Gebirges. Das Goldvorkommen, an diesem Ort in Arsenerzen vorhanden, wurde wahrscheinlich schon im 7. Jhdt. n. Chr. entdeckt; erstmals in einer Urkunde aus dem 13. Jhdt. wird schriftlich vom Goldabbau in Złoty Stok berichtet. Somit ist Złoty Stok die Stadt mit dem ältesten Goldbergwerk des heutigen Polens. Gold und Arsen baute man hier bis 1962 ab, als es die umstrittene und rätselhafte Anweisung von der polnischen Regierung gab, den Abbau einzustellen. Das Bergwerk wurde daraufhin stillgelegt.

Das Edle an Gold besteht darin, dass es von seiner Förderung an bis zur Verarbeitung stets gleich schön glänzt. Es reagiert fast mit keinem anderen chemischen Element. Goldene Wikinger-Schmuckstücke, die im irischen Torf gefunden werden und Gold aus ägyptischen Pyramiden glänzen ebenso frisch und ohne eine Spur des Alterns wie australische, uralte Nuggets oder ganz neue Schmuckstücke vom Juwelier. Diese Eigenschaft der Unvergänglichkeit hat Gold, ein schmückendes Edelmetall,  für Menschen sehr wertvoll werden lassen. Schmuckstücke aus Gold waren schon immer ob ihrer Unvergänglichkeit teuer. Mit Gold bezahlte man, Gold kaufte man, in Gold investierte man sein Vermögen, Gold begehrte man und für Gold verlor man sein Leben.

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